Pukar Bhattarai
Projektkoordination Deutschland–Nepal
Ich bin in Nepal aufgewachsen und arbeite heute in Deutschland an der Schnittstelle von Projektkoordination, NGO-Arbeit und Kommunikation. Als Erster Vorsitzender von Phugmoche Nepal e.V. begleite ich Bildungs- und Entwicklungsprojekte zwischen Deutschland und Nepal und arbeite eng mit der lokalen Projektorganisation vor Ort zusammen.
Meine Schwerpunkte liegen in der Projektkoordination, Finanzierungsplanung, Spendenkommunikation, Öffentlichkeitsarbeit sowie in der Abstimmung zwischen dem deutschen Verein, Unterstützerinnen und Unterstützern und den Verantwortlichen in Nepal.
Dieses Engagement erfolgt ehrenamtlich neben meiner beruflichen Tätigkeit.

Phugmoche Nepal e.V.
Phugmoche Nepal e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der Bildungs- und Entwicklungsprojekte in ländlichen Regionen Nepals unterstützt. In enger Zusammenarbeit mit einer lokalen Projektorganisation werden Projekte langfristig geplant, umgesetzt und begleitet.
Im Mittelpunkt steht die Phugmoche Schule im Solukhumbu. Viele Kinder kommen aus abgelegenen Bergregionen, in denen der Schulweg sehr weit ist oder es keine erreichbare Schule in der Nähe gibt. Die Schule bietet deshalb nicht nur Unterricht, sondern auch Unterkunft, Verpflegung und grundlegende Betreuung.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Bildung von Mädchen. Gleichzeitig trägt die Schule dazu bei, die lokale Sherpa-Sprache und Kultur im Bildungsumfeld sichtbar zu halten.
Meine Rolle im Verein
Seit 2019 bin ich bei Phugmoche Nepal e.V. aktiv, zunächst als freiwilliger Mitarbeiter und seit mehreren Jahren als Erster Vorsitzender. Durch meinen Einstieg in der praktischen Mitarbeit konnte ich die Arbeit des Vereins und die Projektzusammenarbeit mit Nepal schrittweise kennenlernen und mit der Zeit zunehmend Verantwortung übernehmen.
Heute begleite ich verschiedene operative und strategische Aufgaben des Vereins. Dazu gehören die Kommunikation mit der Projektorganisation in Nepal, die Begleitung von Projektfortschritten, die Mitwirkung an projektbezogenen Finanzierungsplanungen und Finanzierungszusagen sowie die Prüfung von Projektabrechnungen und Finanzberichten.
Darüber hinaus bin ich in die Spendenkommunikation und Mittelakquise eingebunden, unter anderem durch Newsletter, die Vorbereitung und den Versand von Spendenbescheinigungen sowie Fundraising-Aktivitäten wie Flohmärkte und Benefizveranstaltungen.
Durch die Zusammenarbeit mit der Projektorganisation vor Ort habe ich ein gutes Verständnis für lokale Strukturen, administrative Prozesse und institutionelle Anforderungen in Nepal entwickelt, unter anderem im Zusammenhang mit dem Social Welfare Council, lokalen Steuerbehörden, rechtlicher Beratung und technischen Fachkräften.
2019
Erste Tätigkeit und Freiwilligenarbeit in Nepal
Im Jahr 2019 kam ich erstmals mit Phugmoche Nepal e.V. in Kontakt, als ich nach meinem Bachelorstudium in Deutschland nach einer Möglichkeit für Freiwilligenarbeit suchte.
Nach dem Austausch mit der Gründerin Anneliese Dietrich, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, erhielt ich die Gelegenheit, einen einmonatigen Freiwilligeneinsatz in Nepal zu absolvieren. Vor Ort war ich an der Phugmoche School in der Region Solukhumbu tätig und unterrichtete Kinder in Englisch und Musik.
Diese Erfahrung gab mir einen direkten Einblick in die Lebensrealitäten der Kinder, die Arbeit der Schule und die Bedeutung von Bildung in abgelegenen Regionen Nepals. Der Kontakt zu den Schülerinnen, Schülern und engagierten Lehrkräften prägte mein weiteres Engagement im Verein.



2020-2021
Einstieg in die Vereinsarbeit in Deutschland
Ende 2020 kehrte ich im Zuge der Corona-Pandemie nach Deutschland zurück, wurde Mitglied bei Phugmoche Nepal e.V. und nahm erstmals an der Mitgliederversammlung in Büsum teil.
In dieser Zeit vertiefte ich mein Verständnis für die Vereinsstruktur sowie die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Nepal. Aufgrund meiner Sprachkenntnisse und meiner Kontakte aus dem Aufenthalt 2019 unterstützte ich die Kommunikation zwischen dem deutschen Verein und der Projektorganisation in Nepal.
Dabei übernahm ich zunehmend eine vermittelnde Rolle zwischen den beteiligten Akteuren.

2022
Reise nach Nepal und Vertiefung der Projektarbeit
Im Jahr 2022 reiste ich gemeinsam mit der Gründerin und damaligen ersten Vorsitzenden Anneliese Dietrich nach Nepal anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Phugmoche School. Während dieses Aufenthalts wurde sie vom nepalesischen Bildungsministerium für ihr langjähriges Engagement ausgezeichnet.
Vor Ort begleitete ich verschiedene Aufgaben im Zusammenhang mit der Vereinsarbeit. Dazu gehörten unter anderem die Unterstützung bei der Renovierung der Schulküche, die Abstimmung mit lokalen Handwerkern sowie die Kommunikation mit der Projektorganisation in Nepal.
Darüber hinaus war ich in organisatorische und administrative Prozesse eingebunden, unter anderem im Austausch mit lokalen Akteuren sowie der Deutschen Botschaft in Kathmandu.



2023
Übernahme der Rolle als Erster Vorsitzender
Im Jahr 2023 übernahm ich die Rolle des Ersten Vorsitzenden von Phugmoche Nepal e.V., nachdem die bisherige Vorsitzende Anneliese Dietrich ihre Funktion übergab und fortan als stellvertretende Vorsitzende tätig ist.
Mit dieser Rolle übernahm ich verstärkt Verantwortung für die strategische und operative Weiterentwicklung des Vereins. Dazu gehörten insbesondere die Koordination der Zusammenarbeit mit der Projektorganisation in Nepal sowie die Begleitung von Projekten auf organisatorischer und finanzieller Ebene.
Ich war zudem in die Erstellung projektbezogener Unterlagen eingebunden, insbesondere im Rahmen der Abstimmung mit dem Social Welfare Council in Nepal. Dazu gehörte auch die Vorbereitung erforderlicher Unterlagen wie Letter of Commitment für die Genehmigung und Umsetzung von Projekten.
Darüber hinaus übernahm ich Aufgaben im Bereich Fundraising und Kommunikation, insbesondere bei der Erstellung von Newslettern, der Abstimmung mit der Projektorganisation vor Ort sowie der Vorbereitung von Spendenbescheinigungen für Unterstützerinnen und Unterstützer.
Zudem wurde Phugmoche Nepal e.V. in das Netzwerk NetzKraft aufgenommen, wodurch die öffentliche Präsenz des Vereins sowie der Austausch mit anderen zivilgesellschaftlichen Initiativen gestärkt wurde.
https://www.netzkraft.net/profil.php?teilnehmer=20987&lg=en
2024
Weiterentwicklung der Vereinsarbeit und digitale Sichtbarkeit
Im Jahr 2024 setzte ich meine Tätigkeit als Erster Vorsitzender fort und war weiterhin in die Erstellung projektbezogener Unterlagen eingebunden, insbesondere im Rahmen von Finanzierungszusagen und Abstimmungen mit dem Social Welfare Council in Nepal.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Weiterentwicklung der Außenwirkung des Vereins. Da die bestehende Website veraltet war, initiierte ich die Überarbeitung und Konzeption einer neuen Website, um die Sichtbarkeit des Vereins und die Ansprache potenzieller Unterstützerinnen und Unterstützer zu verbessern. Die neue Website befindet sich derzeit noch in der Entwicklung: http://develop.phugmoche-nepal.de/
Zudem war ich an der Weiterentwicklung der digitalen Präsenz des Gästehauses Lumo Karmo beteiligt, dessen Einnahmen langfristig zur Unterstützung der Schule beitragen sollen.
Parallel dazu begleitete ich laufende Projekte und unterstützte die Kommunikation mit externen Partnern, unter anderem im Austausch mit Monsalvat for Asia
2025
Internationale Vernetzung und Repräsentation vor Ort
Im Jahr 2025 reiste ich erneut nach Nepal und setzte meine Tätigkeit als Erster Vorsitzender auch vor Ort fort. Während meines Aufenthalts besuchte ich das Gästehaus Lumo Karmo sowie die Projektstandorte und stand im direkten Austausch mit lokalen Partnern und Mitarbeitenden.
Ein Schwerpunkt lag auf der Weiterentwicklung der Außenwirkung und Vernetzung des Vereins. In diesem Zusammenhang gelang es, den stellvertretenden deutschen Botschafter in Nepal, Benjamin Seidel, für einen Besuch des Gästehauses Lumo Karmo zu gewinnen. Vor Ort stellte ich die Arbeit des Vereins sowie die Projekte in Nepal vor und begleitete den Austausch.
Darüber hinaus nutzte ich den Aufenthalt, um Kontakte zu potenziellen Unterstützerinnen, Unterstützern und Partnern auszubauen, unter anderem im Kreis deutschsprachiger Akteure in Kathmandu. Ziel war es, die Sichtbarkeit des Gästehauses und die langfristige Unterstützung der Projekte weiter zu stärken.

2026
Projektumsetzung vor Ort und Weiterführung der Vereinsleitung
Im Jahr 2026 reiste ich erneut nach Nepal und verbrachte mehrere Wochen vor Ort, um laufende Projekte sowie die Weiterentwicklung des Gästehauses Lumo Karmo zu begleiten.
Ein Schwerpunkt lag auf der Koordination notwendiger Reparatur- und Instandhaltungsmaßnahmen am Gästehaus. Aufgrund von Wasserschäden mussten unter anderem Dach- und Bodenarbeiten geplant werden. In diesem Zusammenhang wurde ein lokaler Ingenieur hinzugezogen, der die notwendigen Maßnahmen bewertete und eine Kostenschätzung erstellte. Auf dieser Grundlage koordinierte ich die Abstimmung und Bereitstellung finanzieller Mittel.
Darüber hinaus übernahm ich Aufgaben im Bereich Fundraising und Spendenkommunikation. Dazu gehörten die Erstellung und der Versand von Spendenbescheinigungen sowie die Vorbereitung von Rundbriefen und begleitenden Materialien für Unterstützerinnen und Unterstützer.
Im April 2026 wurde ich im Rahmen der Mitgliederversammlung erneut zum Ersten Vorsitzenden gewählt.


Lumo Karmo Guest House & Training Centre
Lumo Karmo ist ein Trainings- und Gästehaus im Shivapuri-Nationalpark nahe Kathmandu. Es wurde gezielt entwickelt, um die Schule in Phugmoche langfristig unabhängiger von Spenden zu machen und eine nachhaltige Finanzierungsquelle zu schaffen.
Die Einnahmen des Gästehauses fließen direkt in den Betrieb und die Weiterentwicklung der Schule und tragen so zur Sicherung von Bildung, Unterkunft und Versorgung der Kinder bei.
Der Name „Lumo Karmo“ (Weiße Schlangenfrau) geht auf eine traditionelle Schutz- und Fruchtbarkeitsgöttin zurück, die in der Region bis heute verehrt wird, und spiegelt die enge Verbindung des Projekts zur lokalen Kultur und Gemeinschaft wider.
Nach dem Erdbeben 2015 wurde neben dem Wiederaufbau der Schule auch das Gästehaus schrittweise fertiggestellt. Es ist heute ein zentraler Bestandteil des Gesamtprojekts.
Gleichzeitig bietet Lumo Karmo ehemaligen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, praktische Erfahrungen im Bereich Tourismus und Gastgewerbe zu sammeln und sich beruflich weiterzuentwickeln.
Durch seinen Standort inmitten der Natur sowie die enge Einbindung in die lokale Gemeinschaft verbindet Lumo Karmo nachhaltigen Tourismus mit sozialem Engagement.
Verantwortungsbereiche im Zusammenhang mit dem Gästehaus Lumo Karmo
Im Rahmen meiner Tätigkeit als Erster Vorsitzender bin ich in verschiedene operative und strategische Aufgaben im Zusammenhang mit dem Gästehaus Lumo Karmo eingebunden.
Ein Schwerpunkt liegt auf der digitalen Kommunikation und Vermarktung. Ich betreue unter anderem Online-Präsenzen des Gästehauses, stehe über digitale Kanäle in Kontakt mit Interessentinnen und Interessenten und koordiniere erste Buchungsanfragen mit dem lokalen Management in Nepal.
Darüber hinaus behalte ich Einnahmen und Ausgaben im Blick und vermittle bei organisatorischen Fragen zwischen dem lokalen Management in Nepal und dem Vorstand in Deutschland.
Während meiner Aufenthalte vor Ort begleite ich operative Fragen, etwa im Zusammenhang mit Instandhaltung, Renovierung, technischer Beratung und rechtlichen Fragestellungen. Dazu gehört auch die Einbindung lokaler Fachkräfte, beispielsweise Ingenieure oder rechtliche Beratung.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Marketing und Netzwerkaufbau. Dazu gehört die Ansprache internationaler Gäste, deutschsprachiger Akteure in Nepal sowie Mitarbeitender diplomatischer Vertretungen, um das Gästehaus und das Schulprojekt bekannter zu machen.
Weitere Informationen und aktuelle Eindrücke finden sich auf der Facebook-Seite des Gästehauses:
https://www.facebook.com/lumo.karmo.nepal/





Die Schule in Phugmoche
Hintergrund
Die Schule in Phugmoche wurde im Jahr 1992 von Anneliese Dietrich und ihrem verstorbenen Ehemann Werner Dietrich gemeinsam mit dem Lama Ngawang Jimba gegründet. Aus einer kleinen privaten Initiative entwickelte sich das Projekt über mehr als drei Jahrzehnte zu einer staatlich anerkannten und später vollständig in das öffentliche Bildungssystem integrierten Schule im Solukhumbu.
Die Schule richtet sich besonders an Kinder aus abgelegenen Bergregionen, in denen der Schulweg sehr weit ist oder es keine erreichbare Schule in der Nähe gibt. Viele Familien könnten sich eine Unterkunft in der Nähe einer Schule nicht leisten. Deshalb umfasst die Unterstützung nicht nur Unterricht, sondern auch Unterkunft, Verpflegung, Kleidung und grundlegende Betreuung.
Ein besonderer Fokus lag von Beginn an auf der Bildung von Mädchen. Gleichzeitig leistet die Schule einen Beitrag zur Bewahrung lokaler Sprache und Kultur. Die Muttersprache der Sherpa gehört zur tibetischen Sprachfamilie und wird in tibetischer Schrift vermittelt.
Die Entwicklung der Schule war von zahlreichen Herausforderungen geprägt, darunter infrastrukturelle Schwierigkeiten sowie der Wiederaufbau nach dem Erdbeben im Jahr 2015. In diesem Zusammenhang wurde die Schule an einem sichereren Standort im Tal neu errichtet.
Bis heute engagiert sich der Verein für die Sicherstellung des Schul- und Internatsbetriebs sowie für ergänzende personelle und infrastrukturelle Maßnahmen in enger Zusammenarbeit mit der lokalen Projektorganisation in Nepal.




Ziele und Perspektiven
Ziele und Perspektiven
Die Arbeit in Phugmoche und rund um das Gästehaus Lumo Karmo wird kontinuierlich weiterentwickelt, um langfristig stabile Strukturen zu schaffen und die Abhängigkeit von Spenden schrittweise zu reduzieren.
Ein zentraler Fokus liegt auf der weiteren Professionalisierung von Prozessen in den Bereichen Finanzierung, Kommunikation und Projektkoordination zwischen Deutschland und Nepal.
Darüber hinaus wird die digitale Präsenz des Gästehauses weiter ausgebaut, um nachhaltige Einnahmequellen zu stärken und neue Zielgruppen zu erreichen.
Langfristig steht die Sicherung des Schulbetriebs im Mittelpunkt, verbunden mit dem Ziel, Kindern in Phugmoche weiterhin Zugang zu Bildung, Stabilität und Entwicklungsmöglichkeiten zu ermöglichen.



Infrastruktur und Projekte vor Ort
Neben der schulischen Arbeit wurde über die Jahre eine vielfältige Infrastruktur aufgebaut, die den Betrieb der Schule sowie die Lebensbedingungen vor Ort nachhaltig verbessert.
Ein zentraler Bestandteil ist die eigene Micro-Hydropower-Anlage, die seit 2005 Strom für die Schule sowie umliegende Siedlungen erzeugt. Das Projekt wurde über mehrere Jahre geplant und unter schwierigen Bedingungen mitten im Bürgerkrieg umgesetzt und stellt bis heute eine wichtige Grundlage für Energieversorgung, Beleuchtung und Heizung dar.
Darüber hinaus verfügt die Schule über einen Computerraum, der durch internationale Unterstützung eingerichtet wurde und den Schülerinnen und Schülern Zugang zu digitaler Bildung ermöglicht.
Im naturwissenschaftlichen Bereich wurden einfache Labore für Fächer wie Physik, Chemie und Biologie aufgebaut, um praxisorientiertes Lernen auch in einer abgelegenen Region zu ermöglichen.
Zur Unterstützung der Selbstversorgung existiert zudem ein Gewächshaus, in dem Gemüse angebaut wird, um die Versorgung der Kinder im Internat zu ergänzen.
Diese Maßnahmen zeigen, dass die Schule nicht nur ein Ort des Lernens ist, sondern ein ganzheitliches Entwicklungsprojekt, das Bildung, Infrastruktur und nachhaltige Lebensgrundlagen miteinander verbindet.



Zusammenarbeit und Netzwerk
Die Arbeit von Phugmoche Nepal e.V. basiert auf enger Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen Partnern. Zentral ist dabei die Kooperation mit der Partnerorganisation in Nepal, die den Schulbetrieb vor Ort begleitet und regelmäßig mit dem deutschen Verein abgestimmt wird.
Zu den wichtigen externen Unterstützern gehört der Himalayan Trust, gegründet von Sir Edmund Hillary. Durch diese Unterstützung konnten unter anderem moderne Computer für die Schule bereitgestellt werden; zudem wurde eine Lehrerstelle finanziell unterstützt.
Darüber hinaus bestehen Kontakte zu Organisationen und Initiativen wie Classrooms in the Clouds (Nepal), Ingenieure ohne Grenzen (Deutschland), Stay at School (Großbritannien) sowie Monsalvat for Asia (Südtirol). Diese Kontakte ermöglichen fachlichen Austausch, technische Einschätzungen, Unterstützung bei Infrastrukturfragen sowie neue Perspektiven für die Weiterentwicklung der Schule.
Bei neuen Kooperationen ist es wichtig, Unterstützungsmöglichkeiten sorgfältig zu prüfen und gleichzeitig die Eigenständigkeit der Schule sowie der lokalen Partnerorganisation zu wahren.
Ergänzend ist Phugmoche Nepal e.V. im Netzwerk NetzKraft vertreten, um die Sichtbarkeit des Vereins zu erhöhen und den Austausch mit weiteren zivilgesellschaftlichen Initiativen zu stärken.


Transparenz und Finanzierung
Die Arbeit von Phugmoche Nepal e.V. wird überwiegend durch Spenden finanziert. Ein zentraler Anspruch des Vereins ist ein verantwortungsvoller und transparenter Umgang mit den zur Verfügung stehenden Mitteln.
Ein wesentlicher Teil der Ausgaben entfällt auf den Betrieb des Internats, die Verpflegung der Kinder sowie auf ergänzende personelle und infrastrukturelle Maßnahmen vor Ort. Der reguläre jährliche Finanzierungsbedarf liegt derzeit bei etwa 45.000 Euro.
Für die Übertragung von Geldern nach Nepal sind formale Verfahren erforderlich, insbesondere die Erstellung eines sogenannten Letter of Commitment in Abstimmung mit dem Social Welfare Council in Nepal. Diese Prozesse stellen sicher, dass Mittel zweckgebunden eingesetzt und ordnungsgemäß dokumentiert werden.
Zu meinen Aufgaben gehören in diesem Zusammenhang die Mitwirkung an projektbezogenen Finanzierungsunterlagen, die Prüfung von Finanzberichten, die Kommunikation mit der Projektorganisation in Nepal sowie die Vorbereitung und der Versand von Spendenbescheinigungen.
Ergänzend erfolgt eine regelmäßige Kommunikation über die Verwendung der Mittel, unter anderem durch Rundbriefe und Informationsmaterialien für Unterstützerinnen und Unterstützer.
Ziel ist es, langfristig stabile Finanzierungsstrukturen aufzubauen und gleichzeitig eine hohe Transparenz gegenüber Unterstützerinnen, Unterstützern und Partnern zu gewährleisten.
Community Impact Award
Im Jahr 2026 wurde meine Arbeit mit Phugmoche Nepal e.V. für den Community Impact Award der Constructor University nominiert. Die Nominierung würdigt studentisches und alumni-basiertes Engagement mit gesellschaftlicher Wirkung. Das Ergebnis wird im September 2026 bekanntgegeben.
Kontakt
Für Rückfragen, Austausch oder weitere Informationen stehe ich gerne zur Verfügung.
E-Mail: pukar.bhattarai10@gmail.com
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/pukarbhattarai/